3. Organisationen & Empfehlungen: Which One To Pick?
Hier findest du eine Auflistung von Organisationen, die Auslandsaufenthalte planen und organisieren. Vielleicht sind einige der Kommentare für dich interessant. Prinzipiell suchst du dir die Organisation, die am meisten deinen Vorstellungen entspricht. Bedenke dabei den finanziellen Aspekt, die Unterbringung und den zusätzlichen Service (Buchung des Flugs, Abholen am Flughafen).
PHIL’s Blogging Empfehlung
Ich persönlich empfehle die Sprachreiseagentur SFA Sprachreisen in Kooperation mit dem amerikanischen Programm ECI Culture. Buchst du (bei SFA) das “Gastfamilienaufenthalte (ohne Experience Programm)” Programm (ab 14 Jahren), erhältst du eine Vollpension bei einer Gastfamilie, die sehr bemüht ist, deinen Aufenthalt unvergesslich zu machen. Diese Veranstalter kooperieren und suchen Gastfamilien in der San Francisco Bay Area.
Wenn du bei SFA buchst, fragt man dich, wie du auf diese Organisation gekommen bist. Erwähnst du meinen Namen und Homepage (Philipp Aschauer, philsblogging.com), erhältst du einen Rabatt von 25 EUR.
Benjamin Z. (A) schreibt über einen Aufenthalt in Afrika.
Die Motivation für mich ins Ausland zu gehen war etwas Neues kennenzulernen, meinen Horizont etwas zu erweitern und auch meine Englishkenntnisse etwas zu aufzupolieren.
Der Tierschutzorganisation Vier Pfoten verdanke ich die Möglichkeit drei Monate in Südafrika gearbeitet haben zu dürfen. Die meiste Zeit habe ich im Lionsrock Park verbracht. Untergebracht war ich in einer Lodge, wo ich ein Gästezimmer bekommen habe.
Kontakt habe ich immer noch zu den Kollegen und Freunden, die ich dort kennengelernt habe, via E-mail oder ICQ.
Mein nächstes Reiseziel ist England oder Kalifornien, aber da muss ich noch ein wenig sparen…
Andrea K. (D) über einen Aufenthalt in Irland als Au Pair
Nach meiner Schulzeit wollte ich unbedingt was Neues kennen lernen. Ein anderes Land, eine andere Sprache, andere Leute und einfach eine andere Lebenskultur. Um einen Auslandsaufenthalt mit meinem Interesse an Kinder zu verknüpfen, wählte ich die Alternative Au Pair. Ursprünglich wollte ich nach England, aber durch Zufall verschlug es mich nach Irland, in die Nähe von Cork. Meine Aupair-Vermittlung (www.multikultur.info) hatte lange auf sich warten lassen, aber nach ein paar Anrufen war ich innerhalb von 5 Tagen in Irland.
Wie jedes Au Pair war ich in einer Familie untergebracht. Mein Gastvater besitzt eine Kuh-Farm, wo nebenan eine große Villa steht, in der ich ein halbes Jahr lebte. Ich dufte Irland so erleben, wie man es auch aus den Medien kennt. Eine wunderschöne Natur und nette Bevölkerung, die einfach keine Scheu vor neuen Leuten haben.
Mit meiner Gastfamilie habe ich immer noch seit mehr als drei Jahren Kontakt. An Weihnachten und am Geburtstag fliegt immer ein Brief mit vielen Bilder in den Briefkasten ein. Sonst wird auch ab und an mal eine Mail geschrieben.
Ich hatte mit meiner Gastfamilie und mit meinem Gastland sehr viel Glück gehabt. Habe auch leider viele Au Pairs kennen gelernt, die Pech mit der Familie und mit dem Lebensumständen in einem fremden Land hatten. Ich würde es auf jeden Fall wieder machen. Ob schlechte oder gute Erfahrung, es ist eine Erfahrung die du nie wieder vergessen wirst!
Heiko A. über seine einzigartige Erfahrung in Boston.
Im Mai 2006 verschlug es mich mit der renomierten Firma EF Sprachreisen (Link direkt zum Programm) nach Boston. Grund für meine Reise war eine Überbrückungszeit, die ich sinnvoll Nutzen wollte.
Warum Boston? Der Name gehört einfach in einen Lebenslauf. Man denke nur an die dort ansässigen Universitäten - Harvard, MIT… You name it.
Die Firma EF bietet im Vergleich zu anderen Sprachreiseunternehmen ein wirklich faires, ja schon fast günstiges Preis-Leistungsverhältnis. Die Abwicklung der Buchung lief problemlos ab. Da ich in einer Gastfamilie untergebracht werden wollte, erhielt ich auch zwei Wochen vor Abflug eine Adresse einer in Boston wohnenden Familie.
Leider wurde mir als ich in Boston angekommen war, eine andere Familie zugewiesen. Schade, denn so wusste ich gar nicht, wo ich hinkomme. Umso überraschender war es dann, dass ich in das Bostoner Ghetto verwiesen wurde. Der Mann meiner Gastfamilie war zwar sehr freundlich - doch irgendwie fiel ich auf. Denn ich war der im Umkreis von 20 km wohl einzige hellhäutige Anwohner. Eine Erfahrung also - ich kann mich nun in jeden Afro-Amerikaner hineinversetzen, der durch unsere Innenstädte läuft.
Meine Empfehlung daher: Wenn Gastfamilie in Boston, dann sollte man “ein harter Hund” sein und nicht allzu ängstlich, vor allem keine Berührungsängste vor einer völlig anderen Kultur haben.
Sonst besser eine Unterbringung im College (Doppel,- Einzelzimmer) buchen.
Ansonsten kann ich Boston speziell für männliche Europäer (am besten Singels *g* ) empfehlen. Es ist unwahrscheinlich wie viele hübsche Frauen aus Südamerika sich in Boston tummeln… Ecuador, Brasilien - eine schöner wie die andere!
Als Fazit kann ich EF wirklich sehr empfehlen. Der Preis stimmt, der Unterricht am College ist super (habe viel gelernt! Sehr moderner Unterricht mit Sprachlaboren), man lernt Menschen aus der ganzen Welt kennen. Auch Boston als Studienort ist eine absolute Empfehlung wert!
Hier noch ein kleines selbstgeschossenes Bildchen aus der Innenstadt von Boston.
Clara M. über eine Sprachreise nach Canterbury, England:
Ich bin mit 14 Jahren nach England gefahren, weil ich einfach etwas Neues erleben wollte. Es mich einfach gereizt, ein ‚Äûanderes Leben" kennenzulernen und direkt bei einer englischen Familie zu wohnen. Die Chance, eine andere Kultur so hautnah erleben zu können, hat man nur als junger Mensch!
Die Reise ging nach Canterbury in Süd-Ost England. Gereist bin ich mit der Organisation Stafford House School, die mir von einem Bekannten empfohlen wurde. Obwohl die Anmeldung und die Informationen nur über E-Mail und teilweise Telefon ausgetauscht wurden, hat alles super funktioniert. Ich wurde sofort vom Flughafen von einem Taxi abgeholt, bei der Familie (die mit der Organisation in direktem Kontakt stand) untergebracht und in der Schule konnte ich wieder alles koordinieren und nachfragen. Ich hatte nie das Gefühl, allein dazustehen und keine Ansprechperson zu haben, was mir sehr wichtig war.
Von der Schule aus, die täglich stattgefunden hat, wurden viele Zusatzaktivitäten angeboten, wie Disko, Badminton, Schwimmen, Tennis, etc. Jede Tätigkeit wurde Spitzen-Sportanlagen durchgeführt, oft sind wir sogar mit dem Bus hingeführt worden. Außerdem gab es geführte Ausflüge in die Stadt Canterbury, nach Cambridge, nach Dover und nach London. Alle waren bestens koordiniert, man hatte genügend Freizeit aber auch die Möglichkeit, Sehenswürdigkeiten anzusehen. Nach allen Nachmittags- bzw. Abendaktivitäten führten uns eigene Busse wieder zurück zu den Familien. Durch diverse Aktivitäten und auch durch die Schule habe ich viele Freunde aus den verschiedensten Ländern kennengelernt (Nigeria, Ägypten, Frankreich, Italien,… und auch Österreich!) Mit den meisten stehe ich noch in Kontakt, mit meiner Familie leider nicht mehr. Das Ehepaar, bei dem ich gewohnt habe, war schon etwas älter, tagsüber war ich nicht zuhause, weshalb ich auch nicht so eine starke Bindung zu ihnen aufgebaut habe. Trotzdem hatte ich viele nette Gespräche mit ihnen und habe viel über die englische Kultur gelernt.
Nach diesem Aufenthalt war ich noch in Malta (Gastfamilie), in Paris und Straßburg (Hotels). Diese Reisen wurden von der Schule aus organisiert. Alle Ausflüge waren einzigartig! Im Moment würde ich aber keinen längeren Aufenthalt bei Gastfamilien machen, weil ich lieber mit meinem Freund verreise. Wäre ich alleine, würde ich sofort wieder fahren, die Erlebnisse sind einfach einzigartig!
Weiterlesen: Die Anreise selbst – On The Go

Credit for pictures used on this page: Colorful envelopes by szeretlek_ma (license), Cathedral of Canterbury, England by Keith Marshal (license), View of the city of Cork by Roee C. (license)
